Soliloquy
Soliloquy
Bislang sorgte TEODOR TUFF vor allem im heimatlichen Norwegen für Aufsehen. Man spielte unter anderem mit WHITESNAKE und DEEP PURPLE und hatte passenderweise viele 70iger Jahre Referenzen im Gepäck. Mit ihrem gleichnamigen Debütalbum „Teodor Tuff“ schafften sie auf Anhieb den Sprung in die norwegischen Charts.
Doch seitdem steht TEODOR TUFF unter dem Zeichen des andauernden Wechsels. 2010 verließen drei Mitglieder die Band und wurden durch die Jungs des Harøy-Klans ersetzt. Die Brüder Christer (Gitarre) und Rayner (Bass) spielen beide ebenfalls bei DIVIDED MULTITUDE und werden bei TEODOR TUFF von ihren Cousin Terje (Gesang) unterstützt.
Mit diesen neuen Mitgliedern kam auch frischer Wind in die Musik von TEODOR TUFF und jetzt stehen die Weichen deutlich in Richtung Metal. Inspiriert wurde die Band zum einen von den Harøy Metal Einflüssen, zum anderen auch durch den Gitarristen Knut Lysklaett, der sich eindeutig von Klassik, Rock-Opern, aber auch Musicals und der Folklore des Nahen Ostens beeinflussen ließ.
Produziert wurde „Soliloquy" von Jakob Hansen, der auch schon mit VOLBEAT, MERCENARY, PESTILENCE und vielen anderen arbeitete. Eine besondere Note bekommt dadurch die illustren Gaststars Jeff Waters (Annihilator), Mattias IA Eklundh (Freak Kitchen), Martin Buus (Mercenary), Eskild Kløften (Divided Multitude), Jacob Hansen und Tonje Harøy.
Opener von „Soliloquy" ist „Godagar“, der Song erinnert mich entfernt an die Ära der Wikinger, die Gesänge der Walküren erzählen von vergangenen Zeiten und sind durch den ungewöhnlichen Klang ein passender Einstieg in eine ungewöhnliche Platte. „Mountain Rose“ beginnt im Gegenteil zu den vorherigen Songs eher leise und langsam, erst nach und nach kommen die Instrumente zu der Stimme von Terje Haroy und machen diesen Track zu etwas Außergewöhnlichem.
Besonders die Gitarren Soli in „Heavenly Manna“ zeigen, wo der Hammer hängt. Hier spielen sich gleich vier Gitarristen gegenseitig an die Wand, Harøy, Buus, Waters und Eklundh bekriegen sich förmlich mit ihren Instrumenten und machen das Stück so zu einem Highlight von „Soliloquy"



