Taio Cruz - Ty.O

Ty.O

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Ty.O von Taio Cruz im Review

Das Hit-Monster TAIO CRUZ meldet sich zurück und lässt auf heiße Wintermonate hoffen: Ob mit seinen Megahits „Break Your Heart", „Dynamite" oder „Higher" feat. KYLIE MINOGUE aus dem Album „Rokstarr" – Cruz eroberte sowohl Charts als auch Edelmetalle. Allein die eben genannten Singles verkauften sich weltweit 16 Millionen Mal, in Deutschland hielt sich „Higher" ein geschlagenes Vierteljahr in den Top10 und erhielt die Platinauszeichnung. Mit seinen Charterfolgen in sämtlichen Ecken der Welt und nahezu 300 Millionen Views bei YouTube hat sich der Londoner binnen kürzester Zeit einen Stammplatz in der Liga der Pop-Giganten gesichert.

Nach seinen beiden ersten Alben „Departure" (2008) und „Rokstarr" (2009) veröffentlicht der TAIO CRUZ nun sein drittes Werk „Ty.O". Das Album beginnt mit „Hangover“, aber im Gegensatz zu dem, was der Titel vermuten lässt, gibt es hier R&B vom Feinsten. Dieser Song ist bereits als Single erschienen und läuft seit Wochen die Radiostationen rauf und runter.

Und der Sänger beweist auch im Anschluss, das er keinen Hangover (Kater) hat sondern feiert direkt mit dem nächsten Track weiter. „Troblemaker“ ist einer der Anspieltipps von „Ty.O“ und ab heute auch als Single erhältlich. Nun folgt bei „There She Goes“ ein kleiner Gastauftritt von PITBULL, während „Shotcaller“

Für die R´n B Nummer „Tatoo“ schlägt eine für TAIO CRUZ andere, elektronischere Gangart an, aber auch hier dürfen die typischen „ey ey ey“ natürlich nicht fehlen. Das anschließend folgende „Play“ hat mit seinem Refrain großes Potential zum nächsten Nummer 1 Hit zu werden. Mit „You´re So Beautiful“ ist auch die obligatorische Ballade vorhanden und man hat mit dem ebenfalls ruhigeren „Telling The World“ das Gefühl, dass TAIO CRUZ dem Hörer nur eine kleine Verschaufpause gönnt, bevor er zum fulminanten Finale kommt.

Closer von „Ty.O“ ist „Little Bad Girl“, dieser Track entstand in Zusammenarbeit mit LUDACRIS und DAVID GUETTA und wurde bereits im Frühjahr 2011 auf dessen aktuellem Album „Nothing But The Beat“ veröffentlicht. Alles in allem ist „Ty.O“ mit seinem knapp 40 Minuten etwas kurz ausgefallen, aber vermutlich wollte der Sänger noch in diesem Jahr damit in den Charts landen.

Bei „Ty.O“ wurde meiner Meinung nach sehr viel Wert auf eine hohe Platzierung in den Charts gelegt. Das ganze Album ist ein wenig zu glatt produziert und die verschiedenen Facetten, die TAIO CRUZ bisher ausmachten, sind auf der Strecke geblieben. Trotz allem ist TAIO CRUZ auch diesmal wieder ein ansprechendes Album gelungen, es enthält besonders tanzbare Songs und wird bestimmt bei vielen Parties rauf und runter laufen.

02.12.2011 | Bewertung: