Seasons of my Soul
Seasons of my Soul von Rumer im Review
Es ist schon fast ein Phänomen, was in den letzten Jahren aus dem Vereinigten Königreich zu uns in die Charts geschwappt ist. Nach Amy Whinehouse, Duffy, Adele und vielen anderen kommt nun mit Rumer der neuste Chartstürmer zu uns in die Läden. Mit ihrem Debütalbum "Seasons of my Soul" schaffte es Sarah „Rumer“ Joyce schon im Herbst 2010 in die britischen Charts und erhielt dort Gold für ihr Erstlingswerk. Somit kann man sie wohl zu den größten musikalischen Überraschungen des Jahres zählen.
Die in Pakistan geborene Britin hat alles, was man sich nur wünschen kann. Mit ihrem untrüglichen Gespür für Melodie und Harmonien schreibt sie Songs, bei denen auch Größen wie Elton John und Burt Bacharach aufhorchen. Gerade mit letzterem hat Rumer schon an einigen Songs gearbeitet.
Die warme und weiche Stimme der Sängerin kommt in den reduzierten Balladen perfekt zur Geltung, direkt mit dem Opener "Am I Forgiven" schafft es Rumer den Hörer einzufangen. Und das ist nur ein Vorgeschmack, auf das was dann noch folgt. Mit der dem gleichnamigen Song der Debütsingle "Slow" verliebt sich auch der Letzte in die Stimme, die auch schon mit Größen wie Carole King und Karen Carpenter verglichen wurde.
Mit "Seasons of my Soul" erzählt Rumer ihre eigene Geschichte, ihren Weg von der Kindheit in Pakistan über die Trennung der Eltern bis hin zu dem Krebstod ihrer Mutter. Sie lässt kein Kapitel ihres Lebens aus und schafft es durch ihre Authentizität zu überzeugen.
Mit ihren 31 Jahren ist Rumer auf dem besten Weg, sich einen großen Namen zu machen. Schon jetzt braucht sich die Sängerin mit ihrem ersten Album "Seasons of my Soul" nicht hinter den großen Songwritern der 50er, 60er und 70er zu verstecken. Wem bisher bei den britischen Exporten das gewisse Etwas gefehlt hat, dem kann ich "Seasons of my Soul" nur ans Herz legen; leise und verträumt schleicht sich Rumer in mein Herz und bekommt wohlgesinnte 4 Punkte.



