Sings Gershwin
Sings Gershwin von Lyambiko im Review
LYAMBIKO ist eine Künstlerin die auf eine Menge Preise zurückschauen kann. In 2011 wurde sie beim ECHO Jazz als „Sängerin des Jahres“ ausgezeichnet. Ob sie diese Auszeichnung wirklich verdient hat, haben wir uns anhand ihrer neuen Platte „Sings Gershwin“ genauer angehört.
LYAMBIKO ist für ihre warme und packende Stimme bekannt und das stellt sie auch dieses Mal wieder unter Beweis. Bereits bei „S‘Wonderful“ wird klar, den Titel „Sängerin des Jahres“ hat sie nicht umsonst bekommen. Die Titel haben alle einen typischen groovenden Jazzsound, genau so einen Sound den man direkt, wenn man an Jazz Musik denkt, im Ohr hat. LYAMBIKO zählt zu einer der Besten Jazzsänger in Deutschland und das hat sie auch wieder auf „Sings Gershwin“ bewiesen.
LYAMBIKO hat folgendes über ihr aktuelles Werk gesagt; „Es ist immer irgendwie 'back to the roots.Wir haben ja auf dem letzten Album unsere Eigenkompositionen mit Tracy Chapman und Soundgarden gemischt. Jetzt hatten wir einfach Lust, mal wieder etwa 'ursprüngliches' zu machen, wirklich einfach Swing zu spielen".
Back to the roots umschreibt die Platte von LYAMBIKO ganz gut. Ohne Schnörkel der Zuhörer bekommt ehrlichen Jazz für ehrliches Geld. Wir haben bei den insgesamt 15 Songs nichts zu meckern und können LYAMBIKO nur gratulieren und hoffen für sie, dass sie auch dieses Jahr für den ECHO nominiert wird.
Schließlich haben sie es als Band geschafft statt einer 'Best-Of-Gershwin'-Nummernrevue ein Jazz-Album vorzulegen, das zu den lebendigsten des noch jungen Jahres gezählt werden muss. LYAMBIKO darf man jetzt zu den "zeitlosen" Stimmen des Jazz zählen.



