Coming to get you
Coming to get you
Schon seit seiner frühsten Kindheit hat JIM JEFFRIES eine enge Beziehung zur Musik aufgebaut, von Geburt an konnte er seinem Vater Tony Jeffries dabei zuhören ständig Follk-, Blues- und Country Musik zu interpretieren. Als 1977 ELVIS starb, spielte sein Vater Wochen lang non stop ELVIS Songs. Im zarten Alter von zehn kaufte sich JEFFRIES dann seine erste Gitarre und hat seitdem eine Menge Erfahrung sammeln können.
In den 80iger und 90iger Jahren spielte er in zahlreichen Bands, neben seiner eigenen Band RANCHO DELUXE war er unter anderem auch bei THE CARAVANS, DEAD KINGS und LEVI DEXTER als Gitarrist aktiv. Aber wie bei fast jedem Musiker reifte in den Jahren auch in JIM JEFFRIES der Gedanke, ein Soloalbum am Start zu haben. Und genau diesen Wunsch erfüllt sich der Gitarrist nun mit „Coming To Get You“.
Als aktuelle Einflüsse nennt JEFFRIES JOHNNY CASH, DEPECHE MODE, HOT BOOGIE CHILLUN, CHRIS ISAAK und natürlich den King of Rock´n Roll ELVIS. Und der Musiker sieht mit Tolle und Tatoos nicht nur aus wie aus den 60igern, er hört sich auch genau so an wie seine Vorbilder.
Unterstützt wird JEFFRIES auf seinem Solodebüt von Dan Flamm, Puck Lensing, Mark Richards, Paul Richardson, Christie Pearl Buxcey, Nick Evans und Paul 'Choppy' Lambourne, besonders Kontrabass und Schlagzeug überzeugen dabei auf ganzer Linie. Auf „Coming To Get You“ bietet sich dem Hörer das gesamte Spektrum des Rockabilly; es ist alles vertreten, was das Tanzbein zum Schwingen bringt.
Auf seiner Scheibe hat sich JEFFRIES dem Motto verschrieben, den Rockabilly nicht nur auf neu zu trimmen sondern diesem tatsächlich ein neues Gesicht zu geben. So verzichtet der Sänger auf Balladen und übermäßig viele Coverversionen. Einzig mit „Don´t Go“ findet der Hörer das Cover des Titels von Vince Clarke´s YAZOO, für mich eine gelungene Interpretation des Klassikers.
Alles in allem ist JIM JEFFRIES mit „Coming To Get You“ genau das gelungen, was er mit dem Titel schon andeutet: er hat mich mit seinem Debüt gefangen. Für alle Fans des Rockabilly ist das Album ein absolutes Must Have, aber auch alle anderen brauchen keine Berührungsängste haben und sollten JEFFRIES eine Chance geben.



