Eschenbach - Eschenbach

Eschenbach

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Eschenbach von Eschenbach im Review

Im Jahr 2005 begann alles, als Ben Tewaag und Phillip Eschenbach den ersten Spatenstich mit der Bandgründung unter dem Namen Ultima Ratio Regis gesetzt haben. Die beiden nahmen in ihrem Heimstudio die ersten fünf Songs auf, die zu dieser Zeit doch sehr roh und unfertig daherkamen. Jedoch schon in diesem Stadium die ein oder andere Größe der Musikbranche begeistern konnte. Ihre erste Bühnenerfahrungen konnten sie als Supportband der legendären Crossover Helden Dog Eat Dog sammeln.

Auf der Supporttour lernten sie Nils Berger kennen, den sie glücklicherweise auch direkt verpflichten konnten. Nils Berger hat positiv zum jetzigen Sound beigetragen und konnte die Jungs aktiv unterstützen.

2007 durften die Jungs fünf Gigs im Vorprogramm von Pro Pain spielen. Die Resonanz war jedoch sehr durchwachsen, was eine Reorganisation und Songwriting als Aufgabe mitbrachte. 2008 wurde dann der Name Eschenbach geboren und die Besetzung bestand aus Ben Tewaag als Sänger, Philip Eschenbach an der Gitarre und am Bass sowie Nils Berger der sich am Schlagzeug austobte.

Die Band konnte Stephan Weidner als Mentor und Produzent für die Band gewinnen. Statt Tewaag steht mittlerweile Riitchy Schwarz am Mikrofon, der auch Maßgeblich zu den Texten beigetragen hat. Die jetzt entstandenen 13 Songs bzw, 14 mit Intro sind ein wahrer Ohrenschmaus. Um dem Debüt den besonderen Kick zu verleihen, haben sich einige bekannte Künstler am Album beteiligt und geben der Scheibe eine besondere Note. Neben Stephan Weidner selbst singt auch Ben Tewaag, Nina C. Alice und YEN auf der Platte.

Eschenbach haben eine ordentliche Scheibe auf die Beine gestellt die Stellenweise an Megaherz, Rammstein oder an die böhsen onkelz erinnert. Ich hoffe, dass die Jungs sich mittlerweile gefunden haben und das Karussells des Personals zum erliegen gekommen ist.

Aufgrund der unterschiedlichen Einflüsse auf der Scheibe, kann der Hörer jede Menge Facetten kennenlernen. Highlights auf der Platte sind für mich insbesondere der Song mit YEN die den Titel Frag dich selbst singt sowie Halt aus der von Stephan Weidner zum Besten gegeben wird. Den Abschluss des Album übernimmt Riitchy selbst mit dem bereits von MySpace bekannten Song Blick in den Spiegel.

Tracklist

  1. Eschenbach
  2. Zwischen Schuld und Sühne
  3. Schwarze Löscher
  4. Allein
  5. Bist du Deutschland
  6. Russisch Roulette
  7. Reise zur Sonne
  8. Mach‘s gut
  9. Selbstmedikation
  10. Frag dich selbst
  11. Nachtlicht
  12. Halt aus
  13. Warum nur?
  14. Blick in den Spiegel
     

13.11.2009 | Bewertung: