Cut Cut Cut
Cut Cut Cut
CONMOTO, das hört sich im ersten Moment ein wenig italienisch an, vielleicht auch ein bisschen nach Latein, aber ganz bestimmt klingt es nicht nach einer Hardcore Band aus Limburg. In der klassischen Musik wird der Begriff genutzt, um Werke etwas beschwingter zu spielen, nämlich in Bewegung. Und genau das haben CONMOTO jetzt mit ihrem Debütalbum „Cut Cut Cut“ vor.
Die Wurzeln von CONMOTO liegen bei der Hardcore Band BUBONIX, 75% der Mitglieder, gehörten bis zur Auflösung zu BUBONIX. Diese Limburger Band machte sich von 1994 bis 2009 einen Namen. Bekannt wurde sie durch ihre intensive Bewegung, und zwar geistig wie körperlich. BOBONIX vermengten Punk, Hardcore, Pop und Elektronik und standen beim Kalkwerk Festival meist neben dem auswärtigen Headliner im Mittelpunkt.
Zwei Jahre sind vergangen nach der Trennung von BUBONIX und nun sind einige der Mitglieder mit einer neuen Band am Start. Der auffälligste Wechsel innerhalb der aktuellen Besetzung ist Sarah De Castro, sie wechselte von den Backing Vocals zu den Leading Vocals und gibt CONMOTO damit neuen Schwung. Aber auch die alten Wurzeln von BUBONIX werden nicht vergessen, so findet man Oliver Kunz noch immer am Bass und Markus Klees rockt immer noch mit der Gitarre und Vocals. Es fehlte nur noch ein Mann am Schlagzeug, hier kann Manuel Schneider neuen Wind in die Band bringen.
Irgendwie ist alles wie früher, CONMOTO bleibt zwar alten Wurzeln treu, aber trotzdem auch immer in Bewegung. Eine zeitgemäße, kraftvolle Packung Core trifft auf feinste Popsongs. Man spürt direkt die unbändige Kraft und Energie, wahrscheinlich reichte deshalb auch eine Woche Arbeit im Studio um das Album fertig zu stellen.
Knallharte Riffs und treibendes Schlagzeug bilden das Fundament des Sounds, der Gesang von Sarah wertet das Ganze noch durch ihre einschmeichelnden Vocals auf. Sie gibt CONMOTO das gewisse Etwas und macht „Cut Cut Cut“ damit zu etwas Unverwechselbaren.



